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ALLE KRANK

ALLE KRANK

eine Kooperation mit den vier Regisseur*innen Astrid Eggers, Jörn Waßmund, Kai Fischer und Teresa Lucia Rosenkrantz

Ensemble
Amon Nirandorn, Agnes Wessalowski, Cornelia Neudeck, Dagmar Dethlefsen, Dorothee Reumann, Emily Willkomm, Kamila Taller, Katrin Heins, Lars Pietzko, Marc-André Steffen, Sabrina Fries, Sven Olejnik, Thea Sagawe

Konzept und Idee
Dorothee de Place, Teresa Lucia Rosenkrantz

Text und Regie
Astrid Eggers, Jörn Waßmund, Kai Fischer, Teresa Lucia Rosenkrantz und das Klabauter Ensemble

Musik
Florian Polzin

Bühne und Kostüm
Tina Erösová

Licht
Johannes Speh, Jan Walsh

Bundesfreiwilligendienst und Spiel
Ann-Sophie Behrent, Anton Lesseur,
Fiene Gürich, Marius Paulmann

Produktion
Karin Nissen-Rizvani

Produktionsassistenz
Maria Tetzlaff

Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Freia Imsel

Trailer
Detlef Boie

 

PREMIERE  Sommer 2020

 

alle krank – von der Realität eingeholt

Wie ist das mit dem Kranksein? Jeder erlebt Krankheit anders. Aber die Ängste vor Ansteckung und Verschlimmerung, vor Leid und Tod teilen alle. Ebenso die Hoffnung auf Genesung und die Suche nach Trost. Der Druck bei den Kollegen, das verstockte Hallo im Wartezimmer. Persönliche Heilungs-Rituale mit heißem Tee und Hühnersuppe oder Kaminfeuer und alten Geschichten. Kann man sich auch hinter einer Krankheit verstecken? Sie ignorieren? Gibt es gute und schlechte Krankheiten, gute und schlechte Bakterien oder Viren? Ist die Welt krank?

 

Ein weites Feld, welches sich das Team des Klabauter Theaters zur theatralen Erforschung ausgesucht hat! Eines, das an die eigenen und selten angenehmen Gefühle und Erfahrungen anklopft.

 

Neben der gemeinsamen thematischen Suche, sofern gewollt, im autobiographischen „Fundus“ des Ensembles, wurden auch einzelne Geschichten, Bilder, Bewegungen und Lieder durch Mitglieder des Ensembles in Szene gesetzt. Zusammen mit erfahrenen Choreografinnen und Regisseuren entwickelte das Ensemble ein facettenreiches poetisches wie nachdenkliches Kaleidoskop gewürzt mit einer Prise Humor.Man fieberte der Premiere entgegen…

 

Dann plötzlich war sie da. Die Welt-Krankheit Corona. Und mit dem Lockdown wurde alles anders. Auch das Kranksein. Oder nicht? Nach Wochen voller nie erfahrener Ungewissheiten begann erst der Kontakt in die Isolation der einzelnen Ensemblemitglieder über Skype und auf dem Bürgersteig und nach noch sehr viel mehr Wochen hieß es, wir legen wieder los – maskiert, hygienisch getaktet und stets gut gelüftet.

 

Wir waren wieder da, gestärkt und gestylt.

 

Mit Rotz und Musik, Aspirin und Tanz, Magenwächtern und Abstand!

 

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